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Einfachere Bedienung, mehr Sicherheit

Das Isofix-System

ISOFIX ist ein international genormtes Befestigungssystem für Kindersitze mit eigenem Gurtsystem (z.B. Babyschale und Sitzschale mit Hosenträgergurt). Beim ISOFIX-System sind zwei Rastarme unten am Kindersitz angebracht. Diese Rastarme greifen mit Schnappverschlüssen um die Rastbügel, die an der Fahrzeugstruktur, zwischen der Sitzlehne und dem Sitzpolster, verankert sind. Dadurch ist der Kindersitz fest mit der Karosserie des Fahrzeugs verriegelt. 


Vorteile Fahrzeugspezifische Zulassung
"Universal"-Zulassung ADAC Empfehlung
ISOFIX-Systembeschreibungen




Vorteile
  • Vereinfachte Bedienung bei der Installation des Sitzes im Fahrzeug, bei gleichzeitiger Reduzierung der möglichen Fehlbedienung
  • Verbesserung der Schutzwirkung durch direkte Anbindung des Systems an die Fahrzeugkarosserie
  • Zusätzliche Verwendung als Universalsitz bei Fahrzeugen ohne ISOFIX-Verankerungen (Befestigung mit Sicherheitsgurt)

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Fahrzeugspezifische Zulassung
Untersuchungen haben gezeigt, dass die ISOFIX-Verankerungen als "Gelenk" wirken und beim Frontalcrash infolge einer ausgeprägten Kippbewegung eine erhöhte Kopf-Vorverlagerung, je nach Steifigkeit des Fahrzeug-Sitzpolsters, auftreten kann. Aus diesem Grund gab es bis Anfang 2004 für ISOFIX-Sitze nur eine fahrzeugspezifische Zulassung, d.h. es konnte ein Kindersitz mit Isofix nur in Fahrzeugen verwendet werden, für die eine Prüfgenehmigung vorlag. (Listen der zulassenen Fahrzeuge enthalten Bedienungsanleitungen der jeweiligen Sitze oder sind auf den Internetseiten der Kindersitzhersteller zu finden.)

Einige Hersteller bieten deshalb auch ISOFIX-Kindersitze an, die sich durch ein Grundgestell am Fahrzeugboden (Fußraum) abstützen. Diese Systeme ermöglichen zwar eine einfache Zulassungsmöglichkeit, dennoch ist die Genehmigung aber fahrzeugspezifisch. D.h. auch hier muss der Benutzer anhand einer Liste prüfen, ob er diesen Kindersitz im jeweiligen Auto einsetzen darf.

Wichtig bei Systemen mit zusätzlichem Stützfuß: Sie dürfen grundsätzlich nicht in Fahrzeugen verwendet werden, bei welchen sich der "Stützfuß" im Fussraum auf einer mit einer Klappe abgedeckten Staufach abstützen würde (z.B. in VW Touran und Ford Galaxy).


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"Universal"-Zulassung
Durch eine ECE-Änderung können nun aber auch ISOFIX-Sitze, wenn sie mit einem zusätzlichen Verankerungspunkt "top tether" an der Rückseite der Schale ausgestattet sind, als „universal“ zugelassen werden. Ein Haltegurt der zwischen diesem zusätzliche Verankerungspunkt und einem speziellen Ankerpunkt im Fahrzeug befestigt wird, verhindert beim Unfall eine ungünstige Kippbewegung nach vorne. 
Diese Kindersitze dürfen in allen Fahrzeugen mit Isofix-Verankerungen und drittem Ankerpunkt verwendet werden, allerdings nur in der Gewichtsklasse 9-18kg und nur vorwärts gerichtet!

Der zusätzliche Befestigungspunkt ermöglichst zwar eine Universal-Verwendbarkeit der Sitze, bedeutet allerdings einen gewissen Verlust an Bedienungskomfort und damit wiederum eine Erhöhung der Fehlbedienungsmöglichkeit.


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ADAC Empfehlung
ISOFIX-Kindersitze sind zwar etwas teurer als gewöhnliche Kindersitze, die mit dem Sicherheitsgurt befestigt werden. Der Sicherheitsgewinn ist jedoch hoch und die einfachere Bedienung eine echte Erleichterung. Vor der Anschaffung muss jedoch genau geprüft werden, ob der jeweilige ISOFIX-Kindersitz in das eigene Fahrzeug eingesetzt werden darf!


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ISOFIX-Systembeschreibungen
ISOFIX-Systembeschreibungen
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Das ISOFIX-Prinzip


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Mit Grundgestellund Stützfuß


 Mit drittem Verankerungspunkt "top tether"

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Mit drittem Verankerungspunkt "top tether"

 

(TET-KST)
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